Philosphie

Was wir mit Epikur gemeinsam haben ...
... ist die Philosophie der Freude.

Epikur war ein griechischer Philosoph, geboren 342 v. Chr. auf Samos. Er wuchs in den Kriegszeiten Alexander des Großen auf und gründete 310 seine eigene Schule in Mytilene auf Lesbos. Später zog er mit seinen Schülern nach Athen und lebte dort vor den Toren der Stadt in einem Haus mit einem schönen kleinen Garten.

Für Epikur ist Lust das höchste Gut und Hauptziel im Leben. Die Kardinaltugenden der epikureischen Ethik sind Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Vernunft bzw. die Ausgewogenheit zwischen Lust und Leid. Wahres Glück ist nach Epikur die heitere Ruhe, die aus dem Sieg über die Furcht erwächst.

Epikur hat mit Sokrates und Jesus eine Eigentümlichkeit gemeinsam. Er regte die Menschen ganz fürchterlich auf mit den simpelsten, unscheinbarsten, geradezu selbstverständlichen Sätzen.

Sokrates sagte nicht viel mehr als: Weißt Du auch, was Du sagst? ... Das kostete ihm den Kopf. Jesus brachte die Botschaft: Selig sind, die reinen Herzens sind. ... Das kostete ihm den Kopf.

Und Epikur lehrte nur dies: Das höchste Gut ist das Glück, das höchste Übel ist das Unglück. Das kostete ihm nur deshalb nicht den Kopf, weil er sich abseits gesetzt hatte - nicht so dicht neben einem politischen Pulverfaß wie Sokrates und Jesus.

"Es kommt alles darauf an, dass Du Mensch, der Du heute lebst, glücklich lebst. Du bist da, um Dein einziges einmaliges Leben mit Glück zu füllen."